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 Fender Esquire 1968 blond
   

Die Esquire

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Anmerkungen: Im Winter 1949-1950 wurde von Leo Fender und der Beihilfe von George Fullerton der Prototyp einer E-Gitarre entwickelt, welche bereits die Form der Esquire hatte und bereits im Frühjahr 1950 tauchte die Esquire im Fender Katalog Nr.2 als erste Fender E-Gitarre auf. Als besondere Vorteile wurden darin beschrieben: Der Besitzer ist in der Lage den Hals in ca. 10 Minuten selbst zu wechseln. Die neue Fender Brücke ist die wichtigste Entwicklung heisst es weiter, welche es dem Spieler ermöglicht jede Saite einzeln in der Höhe und in der Länge zu verändern, um perfekte Intonation zu erreichen. Wenig später wurde die Esquire im Juli 1950 auf der Namm Convention in Chicago ausgestellt. Bereits im Herbst hat sich daraus die Broadcaster mit Halsstab und zwei Tonabnehmer weiterentwickelt. Der Name Broadcaster wurde jedoch nur bis Anfang 1951 verwendet, da die Fa. Gretsch unter dem zum Verwechseln ähnlich geschriebenen Namen Broadkaster bereits Schlagzeuge ab 1949 angeboten hat. Bis man bei Fender einen neuen Namen für die Broadcaster gefunden hatte ist in einer Übergangsphase dann kein Modell Name und nur der Fender Name verwendet worden, bekannt auch als No-Caster. Im April 1951 wurde, in Anlehnung an die zunehmende Verbreitung der Televisionsapparate, der Name Telecaster eingefürt. Die Esquire wurde - im Gegensatz zur Telecaster mit generell zwei Tonabnehmer - vorwiegend mit nur einem Pickup bestückt und bis 1969 produziert.

Materialien: Esche Korpus mit original blonder Lackierung welche vergilbt ist, Ahorn Hals mit Palisander Griffbrett.

Hardware: Die Gitarre ist vollständig original bis zum letzten Schräubchen einschliesslich Tuner, Brücke mit Saitenreiter, Schlagbrett, Tonabnehmer mit Verdrahtung, Potis und Buchse, sämtliche Plastikteile, etc.

Fakten: Der Halsstempel datiert von Februar 1968. Der Korpus weist für dieses Baujahr die korrekten Fräsungen auf. Die Nummer der Halsplatte ist 249XXX und stimmt mit dem Baujahr überein. Die Poti Codes sind von Ende 1966 - was völlig normal ist - und der original Fender Schriftzug ist der typische goldfarbige aus der Übergangszeit Mitte 1967-68.

Zustand: Die Esquire ist in phantastischem original Zustand. Für ihr Alter einfach erstaunlich und nicht leicht zu finden. Die original Bünde sind professionell neu abgerichtet, poliert und mit Kronenschliff versehen worden. Der original Lack hat die typischen Lacksprünge.

Bespielbarkeit: Der Hals fühlt sich sehr angenehm an und lässt sich sehr komfortabel spielen.

Ton: Die Esquire bietet über den 3-Wegschalter - im Gegensatz zur Telecaster - drei grundlegend verschiedene Schaltungsmöglichkeiten:
Schalter vorne = voreingestellter Bassklang
Schalter Mitte = Tonabnehmer mit Tonregler
Schalter hinten = Tonabnehmer ohne Tongregler direkt zum Ausgang
Mehr Twäng geht dann wirklich nicht mehr. Lang lebe der Twäng !

Koffer: Original Fender Rechteck Koffer von 1967-1972 Periode mit "Fender tail logo". Innen in neuwertigem Zustand, aussen mit ein bischen Abnutzung, nicht schlimm nach 45 Jahren.

Setup: Die Gitarre ist derzeit mit .010-.046 Saiten bespannt. Die Saitenlage ist flach und ohne Schnarren eingestellt.

Zusammenfassung: Die Übersetzung von Esquire bedeutet soviel wie "Hochwohlgeborene" und sie erweist sich dieses Namens als absolut würdig, denn dieses Modell hat die Musikgeschichte und ganze Generationen beeinflusst, egal ob Rock, Blues oder Country auf ihr gespielt wurde. Unter den bekanntesten Spielern der Esquire finden sich Namen wie Jeff Beck, Bruce Springsteen und Albert Lee um nur wenige zu nennen. Diese Esquire wird sicherlich eine große Bereicherung für einen besonderen Spieler oder einer Sammlung sein.

Verkauf im Kundenauftrag, ohne MWSt. Ausweis





















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